Ovb Holding Ag · XETR:O4B

Ovb — Conference Presentation (May 2015)

32 slides from Ovb's conference presentation, May 4, 2015

  1. Slide 1: Compliance im Vertrieb – Wer gehört eigentlich an die Leine?

    OVB Holding AG Compliance im Vertrieb – Wer gehört eigentlich an die Leine? Michael Rentmeister Chief Executive Officer OVB Holding AG Düsseldorf, den 04. Mai 2015

  2. Slide 2: Begriffsklärung Compliance

    Begriffsklärung Compliance Oder einfach: Kurzerklärung: sinngemäß Einhaltung bestimmter Gesetze, Regeln. Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon Allfinanz einfach besser 2

  3. Slide 3: Agenda

    Agenda 1 Compliance aus Unternehmenssicht (organisatorisch) 2 Compliance aus Kunden-/ Vertriebssicht Allfinanz einfach besser 3

  4. Slide 4: Agenda

    Agenda 1 Compliance aus Unternehmenssicht (organisatorisch) 2 Compliance aus Kunden-/ Vertriebssicht Allfinanz einfach besser 4

  5. Slide 5: Einzigartig und unvergleichbar – OVB ist der einzige wirklich europäische Finanzvermittler

    Einzigartig und unvergleichbar – OVB ist der einzige wirklich europäische Finanzvermittler ■ 45 Jahre Erfahrung ■ europaweit in 14 Ländern aktiv ■ 3,2 Mio. Kunden ■ mehr als 5.000 Finanzberater ■ mehr als 500.000 Neuverträge im Jahr ■ über 100 Produktpartner Zum Beispiel ist bereits jeder sechste Sl

  6. Slide 6: OVB handelt seit Jahren im Interesse ihrer Kunden – Nach einem System, in allen Ländern

    OVB handelt seit 45 Jahren im Interesse ihrer Kunden – Nach einem System, in allen Ländern Banken Versicherungen Bausparkassen Investment- Immobilien- gesellschaften gesellschaften Bankprodukte Versicherungen Bausparverträge Fonds Immobilien PREMIUM-SELECT-STRATEGIE (Kosten)Transparenz Ja Preis- bzw

  7. Slide 7: Strategie 2016: OVB entwickelt sich zum führenden Systemvertrieb in Europa

    „Strategie 2016“: OVB entwickelt sich zum führenden Systemvertrieb in Europa Allfinanz einfach besser 7

  8. Slide 8: Unabhängigkeit durch Börsennotierung und wirtschaftliche Stärke

    OVB Holding AG: Unabhängigkeit durch Börsennotierung und wirtschaftliche Stärke Compliance-Bedarf: Bei mangelhaften Überwachungssystemen können die Vorstände persönlich haftbar gemacht werden. Allfinanz einfach besser 8

  9. Slide 9: Compliance soll helfen Risiken zu vermeiden bzw. zu reduzieren

    Compliance soll helfen Risiken zu vermeiden bzw. zu reduzieren Risikogrundsätze Auszug aus dem Risikocockpit OVB • Erträge aus Vermittlung • Neue Gesetze mit Einfluss a.d. GM • Eigenkapitalausstattung • Reputationsrisiken Reputationsrisiken • Partner- Partner- und undProduktvielfalt Produktvielfalt

  10. Slide 10: Entwicklung der Compliance bei OVB

    Entwicklung der Compliance bei OVB CMS ist ein Teil der gesamten Corporate Governance Produktpartner Verlässliche Partnerschaft Vertriebspartner Kunden Sicherheit bei der tägl. Bedarf abdecken Arbeit Corporate Governance Ordnungsrahmen Leitung & Überwachung Vorstand - Aufsichtsrat - Aktionäre Risiko

  11. Slide 11: Das Compliance Management System entspricht den Erfordernissen der Börsennotierung

    Das Compliance Management System entspricht den Erfordernissen der Börsennotierung und der Internationalität Compliance Management System Modell des OVB Compliance Programm Vorsorgen Erkennen Reagieren Richtlinien & Prozesse Risikoanalyse Fallverfolgung Kontrollschwächen Schulung Prozesskontrollen b

  12. Slide 12: Leitlinien, Regeln und Prozesse definieren den Rahmen der Kompetenzen

    Leitlinien, Regeln und Prozesse definieren den Rahmen der Kompetenzen und Zuständigkeiten im Konzern Leitlinien Regeln Prozesse Allfinanz einfach besser 12

  13. Slide 13: Kernbereiche von Compliance in Finanzvermittlungsunternehmen

    Kernbereiche von Compliance in Finanzvermittlungsunternehmen im Allgemeinen • Produktpartner- und Produktauswahl • Recruiting / Vermittlerauswahl • Qualifikation / Training • Beratungsprozess − Analyse und Beratung − Service − Qualitätssicherung − Beschwerdemanagement • Vergütung & Incentives • Führ

  14. Slide 14: Agenda

    Agenda 1 Compliance aus Unternehmenssicht (organisatorisch) 2 Compliance aus Kunden-/ Vertriebssicht Allfinanz einfach besser 14

  15. Slide 15: Der größte Regulierungsbedarf besteht im Hinblick auf Transparenz

    Der größte Regulierungsbedarf besteht im Hinblick auf Transparenz Allfinanz einfach besser 15

  16. Slide 16: Komplexität durch Regulierung: Wurden wenigstens die Ziele erreicht?

    Komplexität durch Regulierung: Wurden wenigstens die Ziele erreicht? VVG-Reform 2008 – Einführung zahlreicher Informationspflichten aus Gründen des Verbraucherschutzes • §7 VVG Information des Versicherungsnehmers • Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen (VVG-Informationspf

  17. Slide 17: Können Vermittler dem Produktgeber vertrauen?

    Können Vermittler dem Produktgeber vertrauen? Vergleich: Fondsgebundene Produkte mit und ohne Garantien Eintrittsalter 30 Jahre, Ablaufalter 65 Jahre, 100 EUR mtl. Gesellschaft Produktart Produkt mit Garantie Produkt ohne Garantie Versicherer A 3-Topf-Hybrid 127.096 EUR 127.288 EUR Versicherer B 3-T

  18. Slide 18: Komplexität durch Intransparenz/Unvollständigkeit

    Komplexität durch Intransparenz/Unvollständigkeit Quelle: Vortrag an der Ludwig-Maximilians Universität München, Munich Risk and Insurance Center (2012). Allfinanz einfach besser 18

  19. Slide 19: Vertrauen als Dimension von Komplexität

    Vertrauen als Dimension von Komplexität: Welche Erwartungen kann der Kunde haben? Beispiel fondsgebundene Rentenversicherung (Online-Angebotsberechnung vom 29.10.2013) Allfinanz einfach besser 19

  20. Slide 20: OVB begrüßt PRIIPs … Versicherungsunternehmen auch?

    OVB begrüßt PRIIPs … Versicherungsunternehmen auch? Ringen um Transparenz Auszüge aus dem Artikel vom 04.04.2014 Ob wirklich alle Versicherungen einbezogen werden und etwa welche Kosten konkret in dem Informationsblatt stehen werden, darum wird offenbar weiter gerungen. "Für uns ist nicht klar, dass

  21. Slide 21: Seit 2013 sind gesetzliche Forderungen immer noch nicht erfüllt

    Seit 2013 sind gesetzliche Forderungen immer noch nicht erfüllt Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz - Einführung eines einheitlich gestalteten Produktinformationsblattes für Riester und Rürup • Fokus: Transparenz, Vergleichbarkeit und Verständlichkeit • Informationen u.a. zu Risikoklasse, Renditeerwa

  22. Slide 22: Beispiele anderer Länder: Annual Cost Rate (ACR) - Ungarn

    Beispiele anderer Länder: Annual Cost Rate (ACR) - Ungarn Definition • ACR (Annual Cost Rate) = Durchschnittliche Rendite, die über die Laufzeit erwirtschaftet werden muss, um am Ende der Laufzeit, nach Abzug sämtlicher Kosten, die Summer der eingezahlten Beiträge zu erhalten • Selbstregulierung der

  23. Slide 23: Beispiele anderer Länder: Produktkarte Polen

    Beispiele anderer Länder: Produktkarte Polen bei Unit-Linked-Produkten • Basisinformationen zur Versicherung (Ziel, Leistungen, Laufzeit, Zahlung, etc.) • Risiken • Kosten (Verwaltung, Vertrieb, Transaktion, Risiko) • Szenariorechnungen (vorsichtig, realistisch, optimistisch) Allfinanz einfach besse

  24. Slide 24: OVB sagt Ja zu PRIIPs

    OVB sagt Ja zu PRIIPs Aber Klare Trennung der Zuständigkeiten PRIIP (Produktgeber) Beratungsdokumentation (Packaged Retail and Insurance-Based Investment Products) (Vermittler) Transparentes und in einfacher • Wünsche und Bedürfnisse des Sprache gestaltetes Informationsblatt: Kunden • Allgemeine Inf

  25. Slide 25: Beratungsprotokolle seit Mitte der 1990er Jahre

    OVB und andere große Finanzvertriebe setzen Beratungs- protokolle systematisch bereits seit Mitte der 1990er Jahre ein Ständige Überprüfung und Verbesserung der Beratungsdokumentation ist im Fokus des Compliance Management System Allfinanz einfach besser 25

  26. Slide 26: Produktpartner- und Produktauswahl bei OVB als wesentlicher Compliance-Aspekt

    Produktpartner- und Produktauswahl bei OVB als wesentlicher Compliance-Aspekt Premium-Select-Strategie Allgemeine Anbieter im Markt Produkte im Markt Bedarf des Kunden Kundenbedürfnisse 1 2 3 4 Bedarfs-Analyse: Anbieter-Analyse: Produkt-Analyse: Individuelle Auswertung genereller Qualitätsprüfung un

  27. Slide 27: OVB Premium-Select-Strategie

    OVB Premium-Select-Strategie Die Produktmanager der OVB Landesgesellschaften haben einen besonderen Fokus auf Transparenz und handeln nach folgenden Regeln: Risiken begrenzen Kapitalanlage, marktunübliche Leistungs- oder Risikoausschlüsse, mangelnde Transparenz und Risiken für Falschberatung 9 Wettb

  28. Slide 28: Beispiele für Vertriebssteuerung durch Produktanbieter

    Beispiele für „Vertriebssteuerung“ durch Produktanbieter unabhängig vom Vertriebsweg • Zielvorgaben • Nicht themenübergreifend • Erfolgspläne • Manchmal konzeptbasiert • Incentives • In der Regel produktabsatzbezogen • Kampagnen • Häufig nicht im Interesse • Benefit-Programme für des Kunden Kunden •

  29. Slide 29: Code of Conduct für OVB Produktpartner

    Code of Conduct für OVB Produktpartner (Auszug) Produktpartner verpflichten sich • den Grundsätzen des fairen Wettbewerbs zu entsprechen • nicht gegen nationale oder internationale Vorschriften und/oder Gesetze zu verstoßen • Verträge einzuhalten und Geschäftspartner fair zu behandeln • zum Schutz v

  30. Slide 30: Was haben Finanzvermittler und Boten im Mittelalter gemeinsam?

    Was haben Finanzvermittler und Boten im Mittelalter gemeinsam? 1. Sie werden gebraucht! 2. Sie sind der Überbringer der schlechten Nachrichten Niedrigzinsphase Absenkung Überschussbeteiligung Beitragsanpassungen mangelhafte Performance Leistungsverweigerung Allfinanz einfach besser 30

  31. Slide 31: Wer gehört eigentlich an die Leine? Keiner

    Wer gehört eigentlich an die Leine? Keiner Aber: Produktgeber müssen verstehen, wenn sie nicht für Transparenz sorgen, sind sie nicht zukunftsfähig Allfinanz einfach besser 31

  32. Slide 32: Disclaimer

    Disclaimer Alle Inhalte dieser Präsentation wurden mit Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt. Eine Haftung für inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird jedoch nicht übernommen. Eine unerlaubte Vervielfältigung und Wiedergabe dieser Präsentation ist nicht gestattet. Allfinanz

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