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Ivf Hartmann — Investor Presentation (April 2019)

18 slides from Ivf Hartmann's investor presentation, Apr 10, 2019

  1. Slide 1: 20. Treffen Hygiene Netzwerk Bern

    20. Treffen Hygiene Netzwerk Bern 10. April 2019

  2. Slide 2: Agenda

    Agenda  Begrüssung, Programm, Ziele  Fachlicher Input zum Thema „Resistente Bakterien, Resistenzmechanismen“  Diskussion über das Thema in Kleingruppen  Erkenntnisse und Fragen zum Thema im Plenum  Brennende Fragen  Thema nächster Termin

  3. Slide 3: Antibiotika Kampagnen-Botschaften

    «Antibiotika wirken «Antibiotika sind gegen Bakterien, Lebensretter — aber nicht gegen .. gehen wir sorgfaltig ; , damit um.» «Antibiotika sorgfaltig — =) <Antibiotika richtig einsetzen, damit sie m einsetzen = fur fiir Mensch und Tier Mensch, Tier und wirksam bleiben.» Umwelt wichtig.»

  4. Slide 4: Strategie StAR

    Strategie StAR a Die Schweiz ist gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft gefordert, die Entstehung neuer Resistenzen zu verhindern und deren Ubertragung und Verbreitung einzuschranken. Die Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR), die im Auftrag der Bundesrate Alain Berset und Johann S

  5. Slide 5: Handlungsfelder

    Handlungsfeld Prévention Im Idealfall kommt es gar nicht erst zu einem Einsatz von Antibiotika, dann kann auch die Bildung von Resistenzen weitgehend ausgeschlossen werden. Handlungsfeld Sachgemasser Antibiotikaeinsatz Falls Antibiotika doch eingesetzt werden miussen, dann soll der Einsatz sachgemas

  6. Slide 6: Handlungsfelder

    Handlungsfeld Forschung und Entwicklung Das Auftreten und die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen und die zugrundeliegenden Ursachen- Wirkungsmechanismen sind komplex, Wissenslicken mussen geschlossen werden. D> Disinfection Handlungsfeld Information und Bildung Das Wissen um Antibiotikaresistenz

  7. Slide 7: Antibiotikaresistente Bakterien

    Antibiotikaresistente Bakterien Resistente Bakterien (nicht krankmachende und krankmachende) sind Uberall zu finden. Sie nehmen dort zu, wo Antibiotika eingesetzt werden und ein Austausch von genetischem Material zwischen Bakterien stattfinden kann: bei Menschen und Tieren und in der Umwelt. Die Ube

  8. Slide 8: Resistenzmechanismen

    Resistenzmechanismen ap Spalten Einige Bakterien bilden Proteine, die das Antibiotikum inaktivieren: Ein Beispiel hierfur sind Beta-Lactamasen. Diese bakteriellen Enzyme spalten den Beta-Laktam-Ring von Antibiotika wie Penicillinen und Cephalosporinen und machen das Antibiotikum damit unwirksam. Ext

  9. Slide 9: Resistenzmechanismen

    Resistenzmechanismen @ Verwandeln Bakterien konnen die Zielstrukturen der Antibiotika durch Mutationen verandem und setzen so die Bin- dungsfahigkeit der Wirkstoffe herab. Eine veranderte Aminosdure im 30S-Ribosom von Escherichia coli be- wirkt z. B., dass sich das Antibiotikum Streptomycin nicht me

  10. Slide 10: So werden Bakterien gegen ein Antibiotikum resistent

    So werden Bakterien gegen ein Antibiotikum resistent e. 0G \ 7 kein Durchlass e Bakterienzelle 6 K G é-¢ verandert Abbau durch Enzym r verstarktes Herauspumpen @ Antibiotikum A Abbauenzym i) (z.B. eine Betalactamase) D> Disinfection

  11. Slide 11: ESBL / MRGN

    ESBL / MRGN  Extended-Spectrum-Betalaktamasen, kurz ESBL, sind bakterielle Enzyme (Betalaktamasen), die ein erweitertes Spektrum Betalaktam- haltiger Antibiotika spalten können  Als multiresistente gramnegative Erreger, kurz MRGN, bezeichnet man gramnegative Stäbchenbakterien, bei denen eine weitg

  12. Slide 12: MRSA und VRE

    MRSA und VRE  MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus - eine durch den breiten Einsatz von Antibiotika seit den 1960er Jahren zunehmend auftretende resistente Staphylokokkenart. Im klinischen Sprachgebrauch wird MRSA oft mit multiresistenter Staphylococcus aureus übersetzt. Fac

  13. Slide 13: Entstehung und mögliche Ursachen

    Entstehung und mögliche Ursachen  Unkritischer Einsatz von Antibiotika  Einsatz bei Mensch und Tier und Umwelt  Nicht resistenzgerechter Einsatz von Antibiotika  Schlechte Compliance des Patienten

  14. Slide 14: Hygienische Massnahmen ausserhalb Akutbereich

    Hygienische Massnahmen ausserhalb Akutbereich  Bis dato kein Konsens in der Schweiz  https://www.guidelines.ch/page/1352/multiresistente-keime-in-medizinischen- institutionen-ausserhalb-akutspital  http://www.infektiologie.insel.ch/de/ambulatorium/spitalhygiene/dokumente/  Regionale / kantonale

  15. Slide 15: Hygienische Massnahmen ausserhalb Akutbereich

    Hygienische Massnahmen ausserhalb Akutbereich  Idealfall: Einzelzimmer mit eigener Nasszelle und Toilette  Keine Mitbewohner mit Risikofaktoren*  Jeden Fall nach Risiko beurteilen und entsprechend handeln  Striktes Einhalten der Hygiene-Standardmassnahmen  HÄNDEHYGIENE!

  16. Slide 16: Risikofaktoren

    * Risikofaktoren  Chronische schwere Grunderkrankungen  Chronische Hautkrankheiten  Hautwunden (inkl. Dekubitus und Ulcera)  Urinkatheter  PEG-Sonden (Magensonde durch die Bauchdecke)  Tracheostomien (Luftröhrenschnitt)  Lange Antibiotikatherapie  Geschwächte Immunabwehr

  17. Slide 17: Umgang mit Blasenkatheter

    Umgang mit Blasenkatheter  Prävention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen  Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut  https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/ Downloads/CAUTI_2015.pdf

  18. Slide 18: Was muss noch gesagt werden?

    Was muss noch gesagt werden?  Nächster Termin Donnerstag 31. Oktober 2019 Spitex Region Thun  Thema Arbeitssicherheit  1.ter Termin 2020 Risiko Einschätzung / Isolation zusätzliche hygienische Massnahmen

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