Deutsche Bank AG · XETR:DBK

Deutsche Bank — Investor Presentation (November 2021)

36 slides from Deutsche Bank's investor presentation, Nov 29, 2021

  1. Slide 1: Geld und Geschichte

    GELD UND GESCHICHTE So geht Geld | Finanzielle Allgemeinbildung im Unterricht

  2. Slide 2: Was bedeutet euch Geld?

    WAS BEDEUTET EUCH GELD? Ruft die Website www.menti.com auf. Gebt den Zugangscode in das Feld ein. 2

  3. Slide 3: I. Eine Welt ohne Geld?

    I. EINE WELT OHNE GELD? Was ist überhaupt Geld? Was meint ihr – wie hat man früher etwas gezahlt, als es noch gar kein Geld gab? 3

  4. Slide 4: Geld hat viele Gesichter ...

    GELD HAT VIELE GESICHTER ... Es ist ein anerkanntes Tausch-und Zahlungsmittel. Es kann gegen Waren oder Dienstleistungen getauscht werden. 4

  5. Slide 5: Biete Schwein – suche Kuh!

    BIETE SCHWEIN – SUCHE KUH! Früher tauschten die Menschen Tiere oder landwirtschaftliche Erzeugnisse untereinander, sogenannte Naturalien. Das konnte beispielsweise so aussehen: Habt ihr schon mal etwas getauscht? 5

  6. Slide 6: Tauschpartner verzweifelt gesucht

    TAUSCHPARTNER VERZWEIFELT GESUCHT Eine halbe Kuh für ein Schwein?! Was meint ihr – welche möglichen Probleme gibt es beim Tauschhandel? 6

  7. Slide 7: Keine Sau will das Schwein

    KEINE SAU WILL DAS SCHWEIN Der Tauschhandel führt zu Problemen, wenn ... ... sich die Tauschpartner nicht am gleichen Ort befinden. ... ein Tauschpartner kein Interesse an den Waren des anderen Tauschpartners hat. ... Tauschgegenstände nicht geteilt werden können. 7

  8. Slide 8: Neue Tauschmittel braucht das Land

    NEUE TAUSCHMITTEL BRAUCHT DAS LAND Im Laufe der Zeit änderte Man erfand das sich die Arbeitsweise der „Naturalgeld” und Menschen. Die Menschen tauschte nun auch Die bekannteste Form von waren nicht mehr vor Naturalgeld ist die allem Bauern, sondern Gebrauchsgegenstände (Beile, • Kaurischnecke. Sie i

  9. Slide 9: Nur Bares ist Wahres

    NUR BARES IST WAHRES Eigenschaften von Geld: Haltbarkeit • Teilbarkeit • Was meint ihr – Transportfähigkeit • welche Eigenschaften sollte Geld haben? Allgemeine Akzeptanz • • Deshalb wurden Metalle wie Gold, Silber und Kupfer zum wichtigsten Aus dieser Zeit stammen viele Zahlungsmittel. Namen, die u

  10. Slide 10: II. Von Münzen und Papiergeld

    II. VON MÜNZEN UND PAPIERGELD 10

  11. Slide 11: Die Münze setzt sich durch

    DIE MÜNZE SETZT SICH DURCH Die vermutlich ersten Münzen wurden im 7. Jhd. v. Chr. in Kleinasien hergestellt. In der griechischen, römischen und germanischen Welt breitete sich die Bezahlung mit Münzen dann nach und nach aus. Kennt ihr die Redewendung „Eulen nach Athen tragen“? Auf den athenischen Ma

  12. Slide 12: Gute Gründe für die Münze

    GUTE GRÜNDE FÜR DIE MÜNZE Die Münze war ... König Krösus führte die Münze als Zahlungsmittel in Lydien (heutige Türkei) ein. Deshalb nennen wir heute noch Menschen mit viel Geld „Krösus“. 12

  13. Slide 13: Das „Goldene Zeitalter“

    DAS „GOLDENE ZEITALTER“ In der Kolonialzeit musste Geld auf Schiffen von Kontinent zu Kontinent gebracht werden. Doch auf dem Meer lauerten Piraten, die die Geldtransporte überfielen! Außerdem war die Münze in großen Mengen ein echtes Schwergewicht. Achtung, Piraten! Der Pirat „Schwarzbart“ gilt als

  14. Slide 14: Papiergeld

    PAPIERGELD Nach und nach etablierte sich eine neue, praktikablere Geldform: das Papiergeld! In China wurde das Papiergeld bereits im 7. Jahrhundert • gedruckt, in Europa setzte es sich im 18. Jahrhundert durch. Nach und nach wurde das Papiergeld als Zahlungsmittel • anerkannt. Größtenteils hatte man

  15. Slide 15: Vertrauen schafft Wert

    VERTRAUEN SCHAFFT WERT Mit der Zeit tauschte man das Papiergeld allerdings nicht mehr extra in Gold um, sondern vertraute auch so darauf, dass man sich von dem Papiergeld etwas kaufen Übrigens: konnte. Geldscheine haben viele Sicherheitsmerkmale, die eine Fälschung verhindern sollen. Das Geld verlor

  16. Slide 16: III. Und heute?

    III. UND HEUTE? 16

  17. Slide 17: Je mehr, desto besser?

    JE MEHR, DESTO BESSER? Jana ist mit ihren Freundinnen Pizza essen. Da sie Geburtstag hatte, lädt sie ihre Freundinnen ein und bezahlt für alle: Kellnerin: „Ihr hattet vier Pizzen und Getränke … das macht dann 52,60 €.“ – Richtige Antwort: Ja, solange es nicht mehr Jana: „Tut mir leid, aber ich als 5

  18. Slide 18: Je mehr, desto besser?

    JE MEHR, DESTO BESSER? Geldscheine werden in Druckereien produziert, Münzen in Prägeanstalten. Den Auftrag dazu darf aber nur die höchste Bank im Land geben, die Zentralbank. Sie bestimmt, wie viel Geld in Umlauf gebracht wird. • Sie sortiert beschädigte Banknoten aus. • Was ist eigentlich die Aufga

  19. Slide 19: Falscher Fünfziger

    FALSCHER FÜNFZIGER Wer Falschgeld annimmt und nicht erkennt, bleibt auf dem Schaden sitzen: Der Wert wird nicht erstattet. Die gute Nachricht zuerst: Fälschungen sind meist von echten Scheinen zu unterscheiden. • Zumal seit der Einführung der sogenannten Europa-Serie, da diese mit besseren Sicherhei

  20. Slide 20: Europa: eine Währung, viele Länder

    EUROPA: EINE WÄHRUNG, VIELE LÄNDER Besucht die Webseite der Europäischen Zentralbank: www.ecb.europa.eu Beantwortet mithilfe der interaktiven Karte die folgenden zwei Fragen: 1. Welche Länder verwenden den Euro als Zahlungsmittel? 2. Welche Länder haben den Euro als erstes eingeführt? 20

  21. Slide 21: Die Europäische Währungsunion

    DIE EUROPÄISCHE WÄHRUNGSUNION Wenn mehrere Staaten eine gemeinsame Währung haben, nennt man das Währungsunion. Die Europäische Währungsunion besteht aus den 28 Ländern der EU. Davon nutzen 19 Länder den Euro (sogenannte Eurozone). 1999 wurde der Euro als Währung in Deutschland eingeführt – aber erst

  22. Slide 22: Wie viel ist eine Währung wert?

    WIE VIEL IST EINE WÄHRUNG WERT? Der Wert einer Währung hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel: 22

  23. Slide 23: Wirtschaftsleistung

    WIRTSCHAFTSLEISTUNG Die Wirtschaftsleistung eines Landes wird durch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) angegeben. Das BIP gibt den Wert aller Güter und Dienstleistungen • an, die in einem Land innerhalb eines Jahres erwirtschaftet werden. Das BIP gibt Aufschluss darüber, wie reich oder arm • ein Land is

  24. Slide 24: Das Bruttoinlandsprodukt

    DAS BRUTTOINLANDSPRODUKT Europäische Union: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Vergleich ... 24 Quelle: statista.com

  25. Slide 25: Wenn das Vertrauen in die Währung verloren geht

    WENN DAS VERTRAUEN IN DIE WÄHRUNG VERLOREN GEHT In den Nachrichten hört man oft von der Inflationsrate – doch was ist das eigentlich, die Inflation? Der Begriff Inflation stammt vom lateinischen „inflatio“ • ab, was so viel wie „aufblähen“ bedeutet. Bei einer Inflation steigen die Preise kontinuierl

  26. Slide 26: Gegenmaßnahme: Währungsreform!

    GEGENMAßNAHME: WÄHRUNGSREFORM! Und was wird gemacht, wenn es doch mal zu einer hohen Inflation kommt? Die bisherige Währung wird aus dem Verkehr gezogen. • Eine neue Währung wird eingeführt. Der Wert orientiert sich an einer stabilen Währung, beispielsweise am • US-Dollar. Die neue Währung ist das S

  27. Slide 27: IV. Digitales Geld

    IV. DIGITALES GELD 27

  28. Slide 28: Zahlungsdienste 4.0

    ZAHLUNGSDIENSTE 4.0 Online-Bezahlsysteme und elektronische Zahlungsdienste werden immer beliebter. Sie werden von unterschiedlichen Betreibern angeboten. Sie ermöglichen: • • das mobile bargeldlose Bezahlen • das Bezahlen beim Online-Shopping Für die Einrichtung wird eine E-Mail-Adresse und ein • Pa

  29. Slide 29: Neue digitale Währungen

    NEUE DIGITALE WÄHRUNGEN Schon gewusst? Die Bezeichnung Kryptowährungen existieren ausschließlich digital, ohne „Krypto“ kommt von griechisch von einer Bank verwaltet zu werden. Der größte „Kryptos“, und bedeutet geheim! Unterschied zu anderen Geldformen ist, dass es sich nicht um ein gesetzliches, s

  30. Slide 30: So funktionieren Kryptowährungen

    SO FUNKTIONIEREN KRYPTOWÄHRUNGEN Wo kriegt man Kryptowährungen eigentlich her – und was kann man damit machen? Und: Sollte man welche besitzen? • Kryptowährungen wie Bitcoins werden an unregulierten Marktplätzen online gehandelt. • Einige wenige Unternehmen akzeptieren Kryptowährungen als Zahlungsmi

  31. Slide 31: Kryptowährungen – Zahlungsmittel der Zukunft?

    KRYPTOWÄHRUNGEN – ZAHLUNGSMITTEL DER ZUKUNFT? Trotz einiger Probleme gilt die technische Grundlage für Kryptowährungen, die sogenannte „Blockchain“, als Zukunftstechnologie. Hier nochmal die Vor-und Nachteile von Kryptowährungen gegenüber staatlichen Zahlungsmitteln. Vorteil: Begrenztheit Nachteile:

  32. Slide 32: Kryptowährungen – Zahlungsmittel der Zukunft?

    KRYPTOWÄHRUNGEN – ZAHLUNGSMITTEL DER ZUKUNFT? Kryptowährungen werden also durch keine offizielle Institution kontrolliert und Zahlungen finden anonym statt. Welche Probleme könnten sich daraus ergeben? Habt ihr vielleicht schon von Problemen gehört? 32

  33. Slide 33: Wissen to go!

    WISSEN TO GO! Was nehmt ihr aus dem heutigen Vortrag mit? Testet euer Wissen mit Kahoot! 33

  34. Slide 34: Teamphase: Bezahlen 2.0

    TEAMPHASE: BEZAHLEN 2.0 Wie bezahlen wir in Zukunft? Gestalte einen Tag im Leben eines Verbrauchers im Jahr 2025. Wie bezahlen wir Busticket, Pausenbrot & Co.? 34

  35. Slide 35: Bildquellen

    BILDQUELLEN: Folie 4: Goldbarren: photobc1 – stock.adobe.com, Schmuck: swety76 – stock.adobe.com, Trommel: Daniele Pietrobelli – stock.adobe.com, Geldmünzen: Ruggiero Scardigno – stock.adobe.com, Ziegen: bbtomas – stock.adobe.com, Tierfell: Vladimir Wrangel – stock.adobe.com Folie 8: kseny90 – stock

  36. Slide 36: Vertiefe dein Wissen rund um das Thema Finanzen

    VERTIEFE DEIN WISSEN RUND UM DAS THEMA FINANZEN Diese und weitere Präsentationen gibt es hier: db.com/so-geht-geld Kennst du schon unsere eduStories? Mit interaktiven Lernmodulen mehr über Finanzen lernen – ganz einfach per Smartphone! edustories.de/so-geht-geld 36

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