Dws Group Gmbh & Co. Kgaa · XETR:DWS
Dws Group Gmbh & Co. Kgaa — DWS Investments — Pressekonferenz 2005
30 slides from Dws Group Gmbh & Co. Kgaa's conference presentation, November 2005
Slide 1: Internationale Aktienmärkte: Chancen und Risiken 2006
Internationale Aktienmärkte Chancen und Risiken 2006 Klaus Kaldemorgen Frankfurt, November 2005
Slide 2: Agenda
Agenda Umfeld für Aktien Risiken Chancen Erwartungen für 2006
Slide 3: Umfeld für Aktien
Umfeld für Aktien Aktien: die attraktivere Anlage Relativ zu Renten Relativ zur eigenen Historie Liquidität und Konjunktur unterstützen Aktien Geldmenge und Kreditnachfrage Robuste Weltkonjunktur Investorensentiment
Slide 4: Aktien sind attraktiver als Renten
Aktien sind attraktiver als Renten Aktien-KGV dividiert durch Renten-KGV 1,8 Renten attraktiv 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 Aktien attraktiv 0,4 0,2 74 76 78 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 00 02 04 KGV MSCI Europe dividiert durch inverse Rendite des REXP* *) KGV MSCI Europe dividiert durch (100/Rendite Rex
Slide 5: Aktienmärkte attraktiv bewertet
Aktienmärkte attraktiv bewertet Aktienbewertung (Welt-KGV) Kurs/Gewinn-Verhältnis (global) 26 22 18 14 10 2/87 2/90 2/93 2/96 2/99 2/02 2/05 Quelle: IBES, FTSE, Lehman Brothers Stand: Oktober 2005
Slide 6: Liquidität vorhanden
Liquidität vorhanden Geldmenge und Kreditnachfrage in Euroland Wachstum von Geld- und Kreditmenge 12,0 12,0 in % in % 10,0 10,0 8,0 8,0 6,0 6,0 4,0 4,0 2,0 2,0 1/84 1/87 1/90 1/93 1/96 1/99 1/02 1/05 M3-Euroraum, %-Veränderung zum Vorjahr Kredite an Nichtbanken, %-Veränderung zum Vorjahr Quelle: EZB
Slide 7: Robuste Weltkonjunktur in 2005
Robuste Weltkonjunktur in 2005 BIP-Wachstum in % gegen Vorjahr 2004 2005E 2006E Welt 4,8 4,1 4,0 Asien (ex Japan) 7,9 7,1 6,7 USA 4,2 3,7 4,0 Japan 2,7 2,4 2,5 Euroland 1,8 1,3 1,7 Quelle: Deutsche Bank Research Stand: 11. November 2005
Slide 8: Investorensentiment
Investorensentiment Risikoprämien an Aktien- und Rentenmärkten niedrig Volatilitäts-DAX Corporate Spreads in Punkten in Prozentpunkten 70 2,5 60 2,0 50 40 1,5 30 1,0 20 0,5 10 0 0,0 8/00 8/01 8/02 8/03 8/04 8/05 8/00 8/01 8/02 8/03 8/04 8/05 Corporate Spreads (Rendite MSCI VDAX EC Corporate BBB ./.
Slide 9: Risiken für die Aktienmärkte (I)
Risiken für die Aktienmärkte (I) Konjunkturabschwächung in den USA Steigende Zinsen und Energiepreise Immobilienpreisblase Negative Sparquote
Slide 10: Konjunkturabschwächung in den USA
Konjunkturabschwächung in den USA Sinkende Immobilienpreise bringen Konsum unter Druck Korrelation von Immobilienpreisen und Konsumentenvertrauen 290 120 in Tsd. USD in Punkten 270 110 250 100 230 90 210 80 190 170 70 150 60 1/03 7/03 1/04 7/04 1/05 7/05 durchschnittliche US-Hauspreise (linke Skala)
Slide 11: US-Wachstumsschwäche birgt Risiken für China
US-Wachstumsschwäche birgt Risiken für China Wohin China exportiert USA 169,0 Japan 87,4 Südkorea 36,5 80% der von Wal-Mart verkauften Güter werden in Asien produziert Deutschland 31,9 W al-Mart 18,0 Großbritannien 18,0 Quelle: UNO Stand: Güter in Mrd. US-Dollar 2004
Slide 12: Risiken für die Aktienmärkte (II)
Risiken für die Aktienmärkte (II) Weltweit Steigende Zinsen und Energiepreise Schwache Arbeitsmärkte durch Globalisierung Vogelgrippe
Slide 13: Chancen für die Aktienmärkte
Chancen für die Aktienmärkte Investitionen und Infrastruktur statt Konsum BRIC: Brasilien vor Neueinschätzung Japanische Wirtschaft vor Reflationierung Sektorentrends Global und Regional
Slide 14: Investitionen als Wachstumstreiber
Investitionen als Wachstumstreiber Gründe für Optimismus Fremdkapitalzinsen und Realverzinsung historisch niedrig Hoher Cash Flow begünstigt interne Finanzierung Hohe Rohstoffpreise zwingen zu Kapazitätssteigerungen Infrastrukturmaßnahmen (Energie, Verkehr, Wasser) Wachstum in Asien
Slide 15: Emerging Markets auf Wachstumskurs
Emerging Markets auf Wachstumskurs BRIC: Giganten der Zukunft BRIC: Brasilien, Russland, Indien, China Bevölkerung BIP 2004 Marktkapitali- BIP-Wachstum in % der Welt in % der Welt sierung 2004 2003-2005 in % der Welt in % p.a. BRIC- 42,4 9,0 3,9 7,3 Staaten Nachholbedarf Quelle: World Bank, Bloomber
Slide 16: Brasilien
Brasilien Sinkende Zinsen - steigende Rohstoffnachfrage Sinkende Zinsen erwartet (Zinsen akt. 17%, Inflation 6%) Breit diversifizierter Rohstofflieferant Steigende Investitionen in Infrastruktur Wachsende wirtschaftliche Verflechtung mit China Dynamischer Finanzsektor mit 20% Wachstum Ni
Slide 17: Japan vor der Reflationierung (I)
Japan vor der Reflationierung (I) Auf dem Weg aus der Deflation Entwicklung des Verbraucherpreisindex** 4,0 in % p.a. 3,0 2,0 1,0 0,0 -1,0 -2,0 01/85 01/87 01/89 01/91 01/93 01/95 01/97 01/99 01/01 01/03 01/05 Landesweit* * Schattierte Flächen zeigen Phasen wirtschaftlicher Expansion Quelle: Morgan
Slide 18: Japan vor der Reflationierung (II)
Japan vor der Reflationierung (II) Kreditgeschäft der Großbanken 12 in % p.a. 9 6 3 0 -3 -6 1/81 5/84 9/87 1/91 5/94 9/97 1/01 5/04 Kreditgeschäfte (jährliche Veränderung) Quelle: Bank of Japan, Morgan Stanley Research Stand: Oktober 2005
Slide 19: Japan vor der Reflationierung (III)
Japan vor der Reflationierung (III) Immobilienpreise steigen wieder an 4 in % p.a. 0 -4 -8 -12 -16 03/90 03/92 03/94 03/96 03/98 03/00 03/02 03/04 Großraum Tokyo (durchschnittliche Preisentwicklung) Quelle: Japan Real Estate Institute, Stand: September 2005 Goldman Sachs Research
Slide 20: Sektorentrends - Global
Sektorentrends - Global MSCI Welt Sektorentwicklung in Euro 2005 2004 Energie 49,9% 19,5% Grundstoffe 30,2% 9,7% Versorger 27,7% 20,1% Finanzen 26,3% 9,6% Industrie 25,6% 11,2% Gesundheit/Pharma 24,8% -1,3% MSCI World Index 24,8% 6,9% Konsumgüter nicht zykl. 21,5% 4,3% Informationstechnologie 20,9%
Slide 21: Fazit
DWS INVESTMENTS Deutsche Bank Gruppe
Slide 22: Erwartungen für 2006
Erwartungen für 2006 Kursgewinne von 6-10% an den Aktienmärkten möglich attraktiv unattraktiv Regionen Deutschland, Europa USA Japan Brasilien Währungen US-Dollar Sektoren Ölservice Finanzwerte (USA) Industrie, Infrastruktur Konsumwerte Gesundheit Telekom Technologie Rohstoff
Slide 23: Anhang
INVESTMENTS
Slide 24: Bisherige Stützen des US-Konsums
Bisherige Stützen des US-Konsums Kaufkraftveränderungen in den USA in Mrd. US-Dollar -32 höhere Energieausgaben -36 155 Steuerentlastungen immobilienboominduzierte 156 Konsumausgaben 64 181 Refinanzierungsgewinne 75 460 * Kaufkraftgewinn 103 2004 1. Hj. 2005 *) Entspricht ca. 4% des US-BIP 2004 Quel
Slide 25: Sondersituation Deutschland
Sondersituation Deutschland Deutschland holt auf Entwicklung der Lohnstückkosten 130 in % 120 110 100 90 80 6/97 6/98 6/99 6/00 6/01 6/02 6/03 6/04 6/05 Deutschland EMU USA Japan Quelle: Datastream, CSFB Stand: 30. Juni 2005
Slide 26: Globaler Wettbewerb: Deutschland und Japan aussichtsreich
Globaler Wettbewerb Deutschland und Japan aussichtsreich Deutschland / Japan: Hohes Wachstum bei günstiger Bewertung 20 Japan aktuell 17 Durchschnittswerte Gewinnwachstum in % Deutschland 1987-2005 14 USA 11 USA 8 Deutschland 5 Japan 2 10 14 18 22 26 44 Kurs/Gewinn-Verhältnis Quelle: MSCI, IBES-Schä
Slide 27: Sektorentrends - Regional
Sektorentrends - Regional Regionale MSCI Indizes, in EUR und % MSCI EUR/MATERIAL 26,7 MSCI USA/MATERIAL 13,8 MSCI JAPAN/MATERIAL 49,9 MSCI EUR/UTILITY 19,1 MSCI USA/UTILITY 28,8 MSCI JAPAN/UTILITY 20,2 MSCI EUR/CON STPL 19,0 MSCI USA/CON STPL 19,4 MSCI JAPAN/CON STPL 23,7 MSCI EUR/CONS DIS 12,7 MSCI
Slide 28: Branchenevolution
Branchenevolution Entwicklung ausgewählter Sektorgewichte Globaler Anteil der Sektoren nach Marktkapitalisierung (in %) 1980* 2000* 2005 Technologie 11,6 33,9 12,6 Energie 19,5 4,7 9,1 Finanzen 12,8 19,1 25,6 Pharma/Gesundheit 4,4 9,0 8,5 * Zahlen für November 1980 bzw. August 2000 Stand: 31. Oktobe
Slide 29: Regionsevolution
Regionsevolution Entwicklung der regionalen Gewichte im MSCI Welt AC Anteil im MSCI AC Welt in % 1976* 1988* 1999* 2005 USA 60,8 29,2 46,5 48,8 Europa 19,9 21,5 31,7 29,1 Japan 12,3 44,2 12,7 10,1 Emerging Markets 0,0 1,0 5,1 6,3 * Jeweils per Ende Dezember des Jahres Stand: 31. Oktober 2005 Quelle:
Slide 30: Energie- und Infrastrukturausgaben
Energie- und Infrastrukturausgaben Langfristschätzungen (Auszug) Bis 2030 weltweiter Investitionsbedarf von 17 Billionen USD, um die steigende Energienachfrage zu befriedigen Davon sind 2 Billionen USD für den notwendigen Ausbau der Stromversorgung in China bis 2030 Golfstaaten mit notwendigen