Paul Hartmann Ag · FWB:PHH2

Paul Hartmann — Conference Presentation

65 slides from Paul Hartmann's conference presentation

  1. Slide 1: Hygiene in Alten- & Behinderteneinrichtungen – Warum, wann & womit?

    Let´s talk about: Hygiene in Alten- & Behinderteneinrichtungen – Warum, wann & womit?

  2. Slide 2: Agenda

    Agenda 1 2 3 Grundlagen der 4 Säulen der Basiswissen Hygiene Händehygiene Flächenhygiene 4 Sie fragen – wir antworten

  3. Slide 3: Grundlagen der Hygiene

    1 Grundlagen der Hygiene Händehygiene

  4. Slide 4: Lebensraum Mensch – Escherichia coli

    Die meisten Mikroorganismen sind für Lebensraum Mensch den Menschen harmlos und haben sogar eine Schutzfunktion Wie viele Mikroorganismen befinden sich auf dem menschlichen Körper?  2 Millionen (2.000.000)  70 Millionen (70.000.000) Escherichia coli (Darm) ✓  39 Billionen (39.000.000.000.000) Str

  5. Slide 5: Größenverhältnisse

    Größenverhältnisse 0,3 – 5 μm Bakterien 3 – 10 μm Pilze 0,025 – 0,35 μm Viren

  6. Slide 6: Übersicht Wirkungsspektren

    Übersicht Wirkungsspektren bakterizid sporizid tuberkulozid mykobakterizid Bakterien Bakterien inkl. Sporenbildende Mycobacterium Mykobakterien, multiresistenter Bakterien tuberculosis Mycobacterium Formen tuberculosis levurozid fungizid Hefen Dematophyten, Pilze Schimmelpilze, Pilzsporen, Hefen beg

  7. Slide 7: Überlegen Sie mal…

    Überlegen Sie mal…. Was machen wir mit unseren Händen?

  8. Slide 8: Übertragungswege

    Übertragungswege Direkte Übertragung Indirekte Übertragung › Durch Berührung nicht desinfizierter Flächen und Weitergabe der aufgenommenen Erreger Direkte Übertragung › Von der Hand einer Person auf die Haut einer anderen Person Indirekte Übertragung

  9. Slide 9: Übertragungswege

    Übertragungswege Mikroorganismen werden durch Berührung Vermehrung von Mikroorganismen auf die Hände aufgenommen auf Händen

  10. Slide 10: Übertragungswege – Überlebensdauer

    Übertragungswege Überlebensdauer Bakterien auf Händen Pseudomonas spp.1 30 - 180 Minuten Staphylococcus aureus > 150 Minuten (inkl. MRSA)1 Klebsiella spp.1 bis 120 Minuten Escherichia coli 1 6 - 90 Minuten Viren Hepatitis A-Virus1 einige Stunden Influenzavirus1 10 - 15 Minuten (1) Kampf G et al. (20

  11. Slide 11: 4 Säulen der Händehygiene

    2 4 Säulen der Händehygiene Händehygiene

  12. Slide 12: Händehygiene – Ziel

    Händehygiene Ziel1,21,2 › Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern › Schutz vor der Verbreitung von potentiell pathogenen Erregern Unterbrechung der Infektionskette (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220 (2) WHO (2009) Guidelines on Han

  13. Slide 13: 4 Säulen der Händehygiene

    4 Säulen der Händehygiene Händedesinfektion Händewaschung Handschuhe tragen Hautschutz- und pflege › 5 Momente der › Sichtbare Verschmutzung › Kontakt mit › Vor / Nach der Arbeit Händehygiene › Vor Dienstbeginn Körperausscheidungen/ › Nach Händewaschung › Nach Ablegen der › Vor dem Essen infektiösem

  14. Slide 14: Händehygiene

    Handehygiene Handehy giene im Gesundheitswesen § PUBLIC

  15. Slide 15: 5 Momente der Händehygiene

    5 Momente der Händehygiene › 1 VOR Bewohnerkontakt 1 2 › 2 VOR aseptischen Tätigkeiten VOR VOR Bewohner- Aseptischen (z.B. Versorgung von Ernährungssonden, s.c. Injektionen, kontakt Tätigkeiten Verbandswechsel usw.) › 3 NACH Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien (z. B. Blut, Erbrochenem, Wu

  16. Slide 16: 5 Momente in der Altenpflege

    5 Momente in der Altenpflege Direkte Bewohnerzonen1 Bewohnerumgebung Direkte Bewohnerumgebung › Bewohner-/Pflegezimmer › Einzelzimmer - gesamtes Zimmer › Mehrbettzimmer - Bewohnerbett mit dazugehörigem Nachttisch Erweiterte Bewohnerumgebung › Mehrbettzimmer - alle über die direkte Bewohnerumgebung h

  17. Slide 17: 5 Momente der Händehygiene – Zwei weitere Indikationen

    5 Momente der Händehygiene Zwei weitere Indikationen1 VOR Entnahme der Handschuhe aus der Handschuhbox NACH Ablegen der Handschuhe (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220

  18. Slide 18: Händedesinfektion

    Händedesinfektion Wie wird eine hygienische Händedesinfektion richtig durchgeführt?

  19. Slide 19: Händedesinfektion – Einreibemethode

    Händedesinfektion Eigenverantwortliche Einreibemethode1,2 1 2 3 Ausreichend Hände- Vollständige Benetzung: Hände über die gesamte Desinfektionsmittel, besonders an Fingerkuppen Einwirkzeit (30 Sek.) 3-5 ml, in die hohle Hand und Daumen feucht halten geben (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in

  20. Slide 20: Überlegen Sie mal…

    Überlegen Sie mal… Weshalb sollen die Hände über die gesamte Einwirkzeit feucht gehalten werden? Die Wirkung der Alkohole ist nach der Abdunstung beendet1 (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220

  21. Slide 21: Händedesinfektion – verschmutzte Hände

    Händedesinfektion Punktuell beschmutzte Hände1 1. Verschmutzung mit einem mit Hände-Desinfektionsmittel getränkten Tuch entfernen 2. Hände desinfizieren Stark verschmutzte Hände1 1. Vorsichtig abspülen 2. Hände waschen 3. Hände desinfizieren (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesund

  22. Slide 22: Händedesinfektion – Häufige Fehlerquellen

    Händedesinfektion Häufige Fehlerquellen › Benetzungslücken an Fingerspitzen / Nagelfalzen / Daumen1 › Fehlerhafte Einreibetechnik1 › Zu wenig Hände-Desinfektionsmittel1 › Zu kurze Einwirkzeiten (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220

  23. Slide 23: Händedesinfektion – Vorher und nachher

    Händedesinfektion Vor der Händedesinfektion Nach der Händedesinfektion Ziel der Desinfektion ist die Unterbrechung der Übertragungskette von Krankheitserregern!

  24. Slide 24: Händedesinfektion – Zusammensetzung und Wirkungsspektrum

    Händedesinfektion Zusammensetzung Wirkstoff in der 100g Lösung › Alkohol: Propan-2-ol 45,0 g Propan-1-30,0 g Wirkungsspektrum › QAV: Mecetroniumetilsulfat 0,2 g Sonstige Bestandteile: Wirkungsspektrum › Pflegekomponenten: Glycerol, Bakterizid, levurozid, Tetradecan-1-ol tuberkulozid, mykobakterizid,

  25. Slide 25: Händedesinfektion – Zusammensetzung und Wirkungsspektrum

    Händedesinfektion Wirkungsspektrum Wirkungsspektrum Bakterizid, levurozid, tuberkulozid, mykobakterizid, Zusammensetzung begrenzt viruzid Wirkstoff in der 100 g Lösung (inkl. HBV, HIV, HCV), Adeno-, › Alkohol: Noro-, Rotavirus, begrenzt viruzid PLUS Ethanol 85,0 g Sonstige Bestandteile: › Pflegekomp

  26. Slide 26: Händedesinfektion – Wirksamkeiten

    Händedesinfektion Wirksamkeiten RKI (A/B) - gelistet › Bakterizid, levurozid, fungizid, Das hochwirksame, viruzide Hände- tuberkulozid, mykobakterizid, begrenzt Desinfektionsmittel für alle viruzid, begrenzt viruzid PLUS, viruzid Risikobereiche › Besonders wirksam gegen behüllte und › Die hautverträ

  27. Slide 27: Händedesinfektion – Anforderungen

    Händedesinfektion Anforderungen1,2 Kein Keine Keine Kein Nagellack geschädigte künstlichen Tragen oder Gelnägel Haut Fingernägel von Schmuck (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1

  28. Slide 28: Händedesinfektion – Zustand der Hände

    Händedesinfektion Zustand der Hände Normale, gesunde Haut Rissige Haut › Glatte Oberfläche › Oberfläche bietet Mikroorganismen Nischen zum ansiedeln und vermehren

  29. Slide 29: Händewaschung – Indikationen

    Händewaschung Indikationen1,2 Händewaschungen auf das Minimum beschränken, um Hautirritationen zu (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care vermeiden! (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220

  30. Slide 30: Händewaschung – Durchführung

    Händewaschung Durchführung › Mit lauwarmem Wasser2 › Verwendung flüssiger Handwaschpräparate1 › Waschzeit 30 – 60 Sekunden1,2 › Hände gut mit Einmaltüchern abtrocknen1,2 (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bu

  31. Slide 31: Händewaschung – Dont´s

    Händewaschung Dont´s1,2 › Kein heißes Wasser › Keine Nutzung von Stückseife › Keine intensive Behandlung mit Bürsten (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220 (2) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care

  32. Slide 32: Händewaschung – Baktolin pure und sensitive

    Händewaschung Baktolin pure Baktolin sensitive Milde Reinigung Milde Reinigung beanspruchter Haut › Parfüm- und farbstoffrei QAV: Mecetroniumetilsulfat 0,2g › Farbstoffrei Anwendung › Rückfettende und pflegende Substanzen › Reinigung normaler und empfindlicher Haut Anwendung › Einsatz auch in › Tägl

  33. Slide 33: Händewaschung versus Händedesinfektion

    Händewaschung versus Händedesinfektion Händewaschung Händedesinfektion Hauteigene Fette werden gelöst Hauteigene Fette bleiben auf der Haut und abgewaschen VS Schutzfunktion der Haut bleibt erhalten Schutzfunktion der Haut wird Pflegesubstanzen bewirken eine noch beeinträchtigt und die Haut trocknet

  34. Slide 34: Händewaschung versus Händedesinfektion – Hautfeuchte

    Händewaschung versus Händedesinfektion Hautfeuchte1 Die Studie wies darauf hin, dass die Hautfeuchte um 30% verbessert werden kann Sehr gut hautverträglich Mit bewährtem Sterillium Hautpflegekomplex (1) Reece et al. (2014) RCTS‘ Study No. 3295. Unveröffentlichte Studie – Daten bei der BODE Chemie G

  35. Slide 35: Hautschutz und Hautpflege

    Hautschutz und Hautpflege Hände sind einigen Belastungen ausgesetzt Berufsbedingte Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten Hände werden zu viel gewaschen Handschuhe werden lange getragen Unzureichende Hautpflege Folge Hände werden rissig Hauterkrankungen Alkoholisches Hände-Desi

  36. Slide 36: Hautschutz und Hautpflege – Indikationen

    Hautschutz und Hautpflege Vor der Arbeit Nach der Arbeit Indikationen Nach der Händewaschung Nach Bedarf

  37. Slide 37: Hautschutz und Hautpflege – Baktolan protect

    Hautschutz und Hautpflege Baktolan protect W/O-Emulsion › Schutz vor wasserlöslichen Schadstoffen › Verstärkt natürliche › Bildet Barriere auf der Haut Schutzfunktionen gesunder Haut › Vorbeugung gegen rissige und › Schützt die Haut vor Irritationen durch spröde Haut Laugen und Säuren › Haut wird ge

  38. Slide 38: Hautschutz und Hautpflege – Baktolan lotion und balm

    Hautschutz und Hautpflege Baktolan lotion / pure* O/W-Emulsion Baktolan balm / pure* W/O-Emulsion › Zieht schnell ein › Vitamin E, Allantoin und Panthenol spenden › Erhöht Feuchtigkeitsgehalt der Haut der Haut eine intensive Pflege › Pflegt mit pflanzlichen Ölen und › glättet die Haut spürbar und hä

  39. Slide 39: Hautschutz und Hautpflege

    Hautschutz und Hautpflege Schutzwirkung, Hautregeneration und Stärkung der Hautbarriere W/O/W-Emulsion › Schutz vor wasserlöslichen Schadstoffen › Stärkung der Hautbarriere › Für stark beanspruchte und rissige Haut › Leichte Verteilbarkeit und schnelles Einziehen › Arbeit mit wässrigen Lösungen › Pa

  40. Slide 40: Überlegen Sie mal… Wann werden Handschuhe getragen?

    Überlegen Sie mal… Wann werden Handschuhe getragen? Augen tropfen Essenszubereitung Bewohner waschen infektiöses Material Flächendesinfektion

  41. Slide 41: Handschuhe – Ziele der Verwendung

    Handschuhe Ziele für die Verwendung von Handschuhen Schützt die Hände vor › Gefährlichen Flüssigkeiten › Kontaminierten Materialien › Krankheitserregern Indirekte Unterbrechung der Infektionskette Unterbindung der Erregerfreisetzung von der Hand in aseptische Bereiche

  42. Slide 42: Handschuhe – Handschuhtypen für Anwendungsbereiche

    Handschuhe Verschiedene Handschuhtypen für unterschiedliche Anwendungsbereiche Wundversorgung Pflege von Bewohnern Essenszubereitung- Umgang mit Gefahrstoffen / und Ausgabe Desinfektionsmitteln Sterile Keimarme medizinische Lebensmitteltaugliche Chemikalienbeständige Handschuhe Handschuhe Handschuhe

  43. Slide 43: Handschuhe – Hinweise für die Praxis

    Handschuhe Hinweise für die Praxis1 › Medizinische Einmalhandschuhe nur auf sauberen, vollständig trockenen Händen anlegen › Nach Beendigung der Tätigkeit Handschuhe ablegen › Händedesinfektion VOR dem Anlegen und NACH dem Ausziehen der Handschuhe (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des

  44. Slide 44: Basiswissen Flächenhygiene

    3 Basiswissen Flächenhygiene

  45. Slide 45: Hintergrundinformationen – Persistenz auf Oberflächen

    Hintergrundinformationen Bakterien Persistenz auf Oberflächen 1,2,3 Klebsiella spp. < 1 Stunde - 30 Monate Pseudomonas spp. 1 Stunde - 16 Monate Escherichia coli 1,5 Stunden - 16 Monate Staphylococcus aureus (inkl. MRSA) 30 Minuten - 3 Jahre Clostridioides difficile (inkl. Sporen) 15 Minuten - 5 Mon

  46. Slide 46: Hintergrundinformationen

    Hintergrundinformationen Hände Bewohner des Personals Oberfläche

  47. Slide 47: Hintergrundinformationen

    Hintergrundinformationen Bewohner Direkte Übertragung Oberfläche Indirekte Compliancerate in der Übertragung Händehygiene ca. 50% Hände des Personals

  48. Slide 48: Was meinen Sie… Erreger auf Smartphones

    Was meinen Sie… Wie viele Erreger sind auf Smartphones/Tablets in Gesundheitseinrichtungen zu finden? › Klinische Studien zeigen: Bis zu 100% aller Smartphones weisen Krankheitserreger auf ihrer Oberfläche auf 1,2 › Auf den Telefonen finden sich zwischen 1.700 und 2.200 Krankheitserreger3 (1) Korogl

  49. Slide 49: Reinigung versus Desinfektion

    Reinigung versus Desinfektion Reinigung Desinfektion Ziele der Reinigung1 Ziele der Desinfektion1 › Entfernung von Verunreinigungen/sichtbarem › Von Flächen soll keine Infektionsgefährdung Schmutz ausgehen › Verwendung von Wasser mit › Abtötung/Inaktivierung von Mikroorganismen reinigungsverstärkend

  50. Slide 50: Routine- und gezielte Desinfektion

    Routine- und gezielte Desinfektion Routinedesinfektion1 › Vermeidung der Ausbreitung von Krankheitserregern im Arbeitsalltag › Wirkungsspektrum: mindestens bakterizid und levurozid Wiederbenutzung der Flächen nach sichtbarer Trocknung (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung

  51. Slide 51: Routine- und gezielte Desinfektion

    Routine- und gezielte Desinfektion Gezielte Desinfektion1 Erkennbare Ausbruchssituation Spezielle Erreger Schlussdesinfektion Kontamination (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen, Bundesgesundheitsbl 47: 51-61

  52. Slide 52: Routine- und gezielte Desinfektion

    Routine- und gezielte Desinfektion Gezielte Desinfektion1 – Anforderungen an das Desinfektionsmittel › Wirkungsspektrum: mindestens bakterizid und levurozid › Abstimmung auf den Krankheitserreger Wiederbenutzung der Flächen nach Einhaltung der Einwirkzeit1 (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygi

  53. Slide 53: Routine- und gezielte Desinfektion

    Routine- und gezielte Desinfektion Behördlich angeordnete Maßnahme zur Desinfektion gemäß § 18 IfSG1 › Flächendesinfektion bei behördlich angeordneten Maßnahme zur Desinfektion › Gemäß §18 IfSG müssen Präparate aus der RKI-Liste verwendet werden › Einhaltung der vorgegebenen Dosierung und Einwirkzei

  54. Slide 54: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel

    Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Flüssigkonzentrate Tuchspendersysteme Gebrauchsfertige und Granulate Produkte

  55. Slide 55: Vorteile gebrauchsfertiger Produkte

    Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Vorteile gebrauchsfertiger Produkte › Vor- und Nachbereitung entfällt › Vermeidung von Dosierfehlern › Die gebrauchsfertige Flüssigkeit kann auch mit den X-Wipes Systemen kombiniert werden

  56. Slide 56: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel

    Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Produkteigenschaften Wirkstoffe › Aldehydfreier Flächen-Desinfektionsreiniger › Gute Reinigungsleistung und › Quartäre Ammoniumverbindungen Materialverträglichkeit (QAV) › Einsetzbar auch im Lebensmittelbereich › Amin Wirkungsspektrum › Bakterizid › Begrenzt

  57. Slide 57: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel

    Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Wirkstoffe › Sauerstoffabspalter (Magnesium- monoperoxiphthalat) Wirkungsspektrum Produkteigenschaften › Bakterizid › Begrenzt viruzid › Levurozid › Begrenzt viruzid › Aktivsauerstoff-basiertes Flächen- PLUS (Noro-, Desinfektionsmittel › Fungizid Adeno- und

  58. Slide 58: Ansetzen einer Gebrauchslösung

    Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Ansetzen einer Gebrauchslösung Herstellerhinweise Schutzausrüstung Kaltes Wasser (20 °C) im Desinfektionsmittel- beachten anlegen1 Ansatzbehältnis konzentrat vorsichtig vorlegen2 zugeben 1 2 3 4 (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigun

  59. Slide 59: Besondere Hinweise für die Praxis

    Besondere Hinweise für die Praxis Unterdosierung vermeiden › Desinfektionserfolg nicht gewährleistet1 › Schlechtere Reinigungsleistung › Verkeimungsgefahr bei zentralen Dosieranlagen1 Überdosierung vermeiden › Schlierenbildung › Geruchsprobleme › Erhöhter Verbrauch an Desinfektionsmittel (1) KRINKO

  60. Slide 60: Besondere Hinweise für die Praxis

    Besondere Hinweise für die Praxis Maßnahme bei sichtbarer Kontamination1 › Sichtbare Kontaminationen mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch vollständig abtragen › Tuch verwerfen › Fläche mit einem neuen mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch desinfizieren › Wiederbenutzung der Flächen na

  61. Slide 61: Besondere Hinweise für die Praxis

    Besondere Hinweise für die Praxis Wischwasser › Während der Flächenreinigung besteht die Gefahr, dass das Wischwasser kontaminiert wird › Krankheitserreger können verteilt werden

  62. Slide 62: Besondere Hinweise für die Praxis

    Besondere Hinweise für die Praxis Umgang mit Wischutensilien1 › Kein Wiedereintauchen benutzter Tücher in die Reinigungs- bzw. Desinfektionslösung › Maschinelle Aufbereitung und Trocknung › Entfernung von Verunreinigungen und organischen Belastungen › Utensilien nach Gebrauch gründlich reinigen Kein

  63. Slide 63: Vielen Dank. Haben Sie Fragen?

    Vielen Dank. Haben Sie Fragen? Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren zuständigen Ansprechpartner von Hartmann oder an das Hartmann Science Center Tel: 040-54 00 6111 Science-center@hartmann.info HARTMANN SCIENCE CENTER Wissenschaftliches Kompetenzzentrum für Hygiene und Infektionsschutz

  64. Slide 64: Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz

    Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz Pflichttexte für Arzneimittel in Deutschland gemäß „Heilmittelwerbegesetz“ (HWG) für Fachkreise Sterillium: Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoffe: Propan-2-ol 45,0 g, Propan-1-ol 30,0

  65. Slide 65: Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz

    Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz Pflichttexte für Arzneimittel in Deutschland gemäß „Heilmittelwerbegesetz“ (HWG) für Fachkreise Sterillium med: Wirkstoff: Ethanol. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoff: Ethanol 99 % 85,0 g, Sonstige Bestandteile: Butan-2-on, 1-Propanol (Ph. Eur

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