Slide 1: Hygiene in Alten- & Behinderteneinrichtungen – Warum, wann & womit?
Let´s talk about: Hygiene in Alten- & Behinderteneinrichtungen – Warum, wann & womit?
Slide 2: Agenda
Agenda 1 2 3 Grundlagen der 4 Säulen der Basiswissen Hygiene Händehygiene Flächenhygiene 4 Sie fragen – wir antworten
Slide 3: Grundlagen der Hygiene
1 Grundlagen der Hygiene Händehygiene
Slide 4: Lebensraum Mensch – Escherichia coli
Die meisten Mikroorganismen sind für Lebensraum Mensch den Menschen harmlos und haben sogar eine Schutzfunktion Wie viele Mikroorganismen befinden sich auf dem menschlichen Körper? 2 Millionen (2.000.000) 70 Millionen (70.000.000) Escherichia coli (Darm) ✓ 39 Billionen (39.000.000.000.000) Str
Slide 5: Größenverhältnisse
Größenverhältnisse 0,3 – 5 μm Bakterien 3 – 10 μm Pilze 0,025 – 0,35 μm Viren
Slide 6: Übersicht Wirkungsspektren
Übersicht Wirkungsspektren bakterizid sporizid tuberkulozid mykobakterizid Bakterien Bakterien inkl. Sporenbildende Mycobacterium Mykobakterien, multiresistenter Bakterien tuberculosis Mycobacterium Formen tuberculosis levurozid fungizid Hefen Dematophyten, Pilze Schimmelpilze, Pilzsporen, Hefen beg
Slide 7: Überlegen Sie mal…
Überlegen Sie mal…. Was machen wir mit unseren Händen?
Slide 8: Übertragungswege
Übertragungswege Direkte Übertragung Indirekte Übertragung › Durch Berührung nicht desinfizierter Flächen und Weitergabe der aufgenommenen Erreger Direkte Übertragung › Von der Hand einer Person auf die Haut einer anderen Person Indirekte Übertragung
Slide 9: Übertragungswege
Übertragungswege Mikroorganismen werden durch Berührung Vermehrung von Mikroorganismen auf die Hände aufgenommen auf Händen
Slide 10: Übertragungswege – Überlebensdauer
Übertragungswege Überlebensdauer Bakterien auf Händen Pseudomonas spp.1 30 - 180 Minuten Staphylococcus aureus > 150 Minuten (inkl. MRSA)1 Klebsiella spp.1 bis 120 Minuten Escherichia coli 1 6 - 90 Minuten Viren Hepatitis A-Virus1 einige Stunden Influenzavirus1 10 - 15 Minuten (1) Kampf G et al. (20
Slide 11: 4 Säulen der Händehygiene
2 4 Säulen der Händehygiene Händehygiene
Slide 12: Händehygiene – Ziel
Händehygiene Ziel1,21,2 › Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern › Schutz vor der Verbreitung von potentiell pathogenen Erregern Unterbrechung der Infektionskette (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220 (2) WHO (2009) Guidelines on Han
Slide 13: 4 Säulen der Händehygiene
4 Säulen der Händehygiene Händedesinfektion Händewaschung Handschuhe tragen Hautschutz- und pflege › 5 Momente der › Sichtbare Verschmutzung › Kontakt mit › Vor / Nach der Arbeit Händehygiene › Vor Dienstbeginn Körperausscheidungen/ › Nach Händewaschung › Nach Ablegen der › Vor dem Essen infektiösem
Slide 14: Händehygiene
Handehygiene Handehy giene im Gesundheitswesen § PUBLIC
Slide 15: 5 Momente der Händehygiene
5 Momente der Händehygiene › 1 VOR Bewohnerkontakt 1 2 › 2 VOR aseptischen Tätigkeiten VOR VOR Bewohner- Aseptischen (z.B. Versorgung von Ernährungssonden, s.c. Injektionen, kontakt Tätigkeiten Verbandswechsel usw.) › 3 NACH Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien (z. B. Blut, Erbrochenem, Wu
Slide 16: 5 Momente in der Altenpflege
5 Momente in der Altenpflege Direkte Bewohnerzonen1 Bewohnerumgebung Direkte Bewohnerumgebung › Bewohner-/Pflegezimmer › Einzelzimmer - gesamtes Zimmer › Mehrbettzimmer - Bewohnerbett mit dazugehörigem Nachttisch Erweiterte Bewohnerumgebung › Mehrbettzimmer - alle über die direkte Bewohnerumgebung h
Slide 17: 5 Momente der Händehygiene – Zwei weitere Indikationen
5 Momente der Händehygiene Zwei weitere Indikationen1 VOR Entnahme der Handschuhe aus der Handschuhbox NACH Ablegen der Handschuhe (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220
Slide 18: Händedesinfektion
Händedesinfektion Wie wird eine hygienische Händedesinfektion richtig durchgeführt?
Slide 19: Händedesinfektion – Einreibemethode
Händedesinfektion Eigenverantwortliche Einreibemethode1,2 1 2 3 Ausreichend Hände- Vollständige Benetzung: Hände über die gesamte Desinfektionsmittel, besonders an Fingerkuppen Einwirkzeit (30 Sek.) 3-5 ml, in die hohle Hand und Daumen feucht halten geben (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in
Slide 20: Überlegen Sie mal…
Überlegen Sie mal… Weshalb sollen die Hände über die gesamte Einwirkzeit feucht gehalten werden? Die Wirkung der Alkohole ist nach der Abdunstung beendet1 (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220
Slide 21: Händedesinfektion – verschmutzte Hände
Händedesinfektion Punktuell beschmutzte Hände1 1. Verschmutzung mit einem mit Hände-Desinfektionsmittel getränkten Tuch entfernen 2. Hände desinfizieren Stark verschmutzte Hände1 1. Vorsichtig abspülen 2. Hände waschen 3. Hände desinfizieren (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesund
Slide 22: Händedesinfektion – Häufige Fehlerquellen
Händedesinfektion Häufige Fehlerquellen › Benetzungslücken an Fingerspitzen / Nagelfalzen / Daumen1 › Fehlerhafte Einreibetechnik1 › Zu wenig Hände-Desinfektionsmittel1 › Zu kurze Einwirkzeiten (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220
Slide 23: Händedesinfektion – Vorher und nachher
Händedesinfektion Vor der Händedesinfektion Nach der Händedesinfektion Ziel der Desinfektion ist die Unterbrechung der Übertragungskette von Krankheitserregern!
Slide 24: Händedesinfektion – Zusammensetzung und Wirkungsspektrum
Händedesinfektion Zusammensetzung Wirkstoff in der 100g Lösung › Alkohol: Propan-2-ol 45,0 g Propan-1-30,0 g Wirkungsspektrum › QAV: Mecetroniumetilsulfat 0,2 g Sonstige Bestandteile: Wirkungsspektrum › Pflegekomponenten: Glycerol, Bakterizid, levurozid, Tetradecan-1-ol tuberkulozid, mykobakterizid,
Slide 25: Händedesinfektion – Zusammensetzung und Wirkungsspektrum
Händedesinfektion Wirkungsspektrum Wirkungsspektrum Bakterizid, levurozid, tuberkulozid, mykobakterizid, Zusammensetzung begrenzt viruzid Wirkstoff in der 100 g Lösung (inkl. HBV, HIV, HCV), Adeno-, › Alkohol: Noro-, Rotavirus, begrenzt viruzid PLUS Ethanol 85,0 g Sonstige Bestandteile: › Pflegekomp
Slide 26: Händedesinfektion – Wirksamkeiten
Händedesinfektion Wirksamkeiten RKI (A/B) - gelistet › Bakterizid, levurozid, fungizid, Das hochwirksame, viruzide Hände- tuberkulozid, mykobakterizid, begrenzt Desinfektionsmittel für alle viruzid, begrenzt viruzid PLUS, viruzid Risikobereiche › Besonders wirksam gegen behüllte und › Die hautverträ
Slide 27: Händedesinfektion – Anforderungen
Händedesinfektion Anforderungen1,2 Kein Keine Keine Kein Nagellack geschädigte künstlichen Tragen oder Gelnägel Haut Fingernägel von Schmuck (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1
Slide 28: Händedesinfektion – Zustand der Hände
Händedesinfektion Zustand der Hände Normale, gesunde Haut Rissige Haut › Glatte Oberfläche › Oberfläche bietet Mikroorganismen Nischen zum ansiedeln und vermehren
Slide 29: Händewaschung – Indikationen
Händewaschung Indikationen1,2 Händewaschungen auf das Minimum beschränken, um Hautirritationen zu (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care vermeiden! (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220
Slide 30: Händewaschung – Durchführung
Händewaschung Durchführung › Mit lauwarmem Wasser2 › Verwendung flüssiger Handwaschpräparate1 › Waschzeit 30 – 60 Sekunden1,2 › Hände gut mit Einmaltüchern abtrocknen1,2 (1) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care (2) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bu
Slide 31: Händewaschung – Dont´s
Händewaschung Dont´s1,2 › Kein heißes Wasser › Keine Nutzung von Stückseife › Keine intensive Behandlung mit Bürsten (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Bundesgesundheitsbl. 59: 1189-1220 (2) WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care
Slide 32: Händewaschung – Baktolin pure und sensitive
Händewaschung Baktolin pure Baktolin sensitive Milde Reinigung Milde Reinigung beanspruchter Haut › Parfüm- und farbstoffrei QAV: Mecetroniumetilsulfat 0,2g › Farbstoffrei Anwendung › Rückfettende und pflegende Substanzen › Reinigung normaler und empfindlicher Haut Anwendung › Einsatz auch in › Tägl
Slide 33: Händewaschung versus Händedesinfektion
Händewaschung versus Händedesinfektion Händewaschung Händedesinfektion Hauteigene Fette werden gelöst Hauteigene Fette bleiben auf der Haut und abgewaschen VS Schutzfunktion der Haut bleibt erhalten Schutzfunktion der Haut wird Pflegesubstanzen bewirken eine noch beeinträchtigt und die Haut trocknet
Slide 34: Händewaschung versus Händedesinfektion – Hautfeuchte
Händewaschung versus Händedesinfektion Hautfeuchte1 Die Studie wies darauf hin, dass die Hautfeuchte um 30% verbessert werden kann Sehr gut hautverträglich Mit bewährtem Sterillium Hautpflegekomplex (1) Reece et al. (2014) RCTS‘ Study No. 3295. Unveröffentlichte Studie – Daten bei der BODE Chemie G
Slide 35: Hautschutz und Hautpflege
Hautschutz und Hautpflege Hände sind einigen Belastungen ausgesetzt Berufsbedingte Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten Hände werden zu viel gewaschen Handschuhe werden lange getragen Unzureichende Hautpflege Folge Hände werden rissig Hauterkrankungen Alkoholisches Hände-Desi
Slide 36: Hautschutz und Hautpflege – Indikationen
Hautschutz und Hautpflege Vor der Arbeit Nach der Arbeit Indikationen Nach der Händewaschung Nach Bedarf
Slide 37: Hautschutz und Hautpflege – Baktolan protect
Hautschutz und Hautpflege Baktolan protect W/O-Emulsion › Schutz vor wasserlöslichen Schadstoffen › Verstärkt natürliche › Bildet Barriere auf der Haut Schutzfunktionen gesunder Haut › Vorbeugung gegen rissige und › Schützt die Haut vor Irritationen durch spröde Haut Laugen und Säuren › Haut wird ge
Slide 38: Hautschutz und Hautpflege – Baktolan lotion und balm
Hautschutz und Hautpflege Baktolan lotion / pure* O/W-Emulsion Baktolan balm / pure* W/O-Emulsion › Zieht schnell ein › Vitamin E, Allantoin und Panthenol spenden › Erhöht Feuchtigkeitsgehalt der Haut der Haut eine intensive Pflege › Pflegt mit pflanzlichen Ölen und › glättet die Haut spürbar und hä
Slide 39: Hautschutz und Hautpflege
Hautschutz und Hautpflege Schutzwirkung, Hautregeneration und Stärkung der Hautbarriere W/O/W-Emulsion › Schutz vor wasserlöslichen Schadstoffen › Stärkung der Hautbarriere › Für stark beanspruchte und rissige Haut › Leichte Verteilbarkeit und schnelles Einziehen › Arbeit mit wässrigen Lösungen › Pa
Slide 40: Überlegen Sie mal… Wann werden Handschuhe getragen?
Überlegen Sie mal… Wann werden Handschuhe getragen? Augen tropfen Essenszubereitung Bewohner waschen infektiöses Material Flächendesinfektion
Slide 41: Handschuhe – Ziele der Verwendung
Handschuhe Ziele für die Verwendung von Handschuhen Schützt die Hände vor › Gefährlichen Flüssigkeiten › Kontaminierten Materialien › Krankheitserregern Indirekte Unterbrechung der Infektionskette Unterbindung der Erregerfreisetzung von der Hand in aseptische Bereiche
Slide 42: Handschuhe – Handschuhtypen für Anwendungsbereiche
Handschuhe Verschiedene Handschuhtypen für unterschiedliche Anwendungsbereiche Wundversorgung Pflege von Bewohnern Essenszubereitung- Umgang mit Gefahrstoffen / und Ausgabe Desinfektionsmitteln Sterile Keimarme medizinische Lebensmitteltaugliche Chemikalienbeständige Handschuhe Handschuhe Handschuhe
Slide 43: Handschuhe – Hinweise für die Praxis
Handschuhe Hinweise für die Praxis1 › Medizinische Einmalhandschuhe nur auf sauberen, vollständig trockenen Händen anlegen › Nach Beendigung der Tätigkeit Handschuhe ablegen › Händedesinfektion VOR dem Anlegen und NACH dem Ausziehen der Handschuhe (1) KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des
Slide 44: Basiswissen Flächenhygiene
3 Basiswissen Flächenhygiene
Slide 45: Hintergrundinformationen – Persistenz auf Oberflächen
Hintergrundinformationen Bakterien Persistenz auf Oberflächen 1,2,3 Klebsiella spp. < 1 Stunde - 30 Monate Pseudomonas spp. 1 Stunde - 16 Monate Escherichia coli 1,5 Stunden - 16 Monate Staphylococcus aureus (inkl. MRSA) 30 Minuten - 3 Jahre Clostridioides difficile (inkl. Sporen) 15 Minuten - 5 Mon
Slide 46: Hintergrundinformationen
Hintergrundinformationen Hände Bewohner des Personals Oberfläche
Slide 47: Hintergrundinformationen
Hintergrundinformationen Bewohner Direkte Übertragung Oberfläche Indirekte Compliancerate in der Übertragung Händehygiene ca. 50% Hände des Personals
Slide 48: Was meinen Sie… Erreger auf Smartphones
Was meinen Sie… Wie viele Erreger sind auf Smartphones/Tablets in Gesundheitseinrichtungen zu finden? › Klinische Studien zeigen: Bis zu 100% aller Smartphones weisen Krankheitserreger auf ihrer Oberfläche auf 1,2 › Auf den Telefonen finden sich zwischen 1.700 und 2.200 Krankheitserreger3 (1) Korogl
Slide 49: Reinigung versus Desinfektion
Reinigung versus Desinfektion Reinigung Desinfektion Ziele der Reinigung1 Ziele der Desinfektion1 › Entfernung von Verunreinigungen/sichtbarem › Von Flächen soll keine Infektionsgefährdung Schmutz ausgehen › Verwendung von Wasser mit › Abtötung/Inaktivierung von Mikroorganismen reinigungsverstärkend
Slide 50: Routine- und gezielte Desinfektion
Routine- und gezielte Desinfektion Routinedesinfektion1 › Vermeidung der Ausbreitung von Krankheitserregern im Arbeitsalltag › Wirkungsspektrum: mindestens bakterizid und levurozid Wiederbenutzung der Flächen nach sichtbarer Trocknung (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung
Slide 51: Routine- und gezielte Desinfektion
Routine- und gezielte Desinfektion Gezielte Desinfektion1 Erkennbare Ausbruchssituation Spezielle Erreger Schlussdesinfektion Kontamination (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen, Bundesgesundheitsbl 47: 51-61
Slide 52: Routine- und gezielte Desinfektion
Routine- und gezielte Desinfektion Gezielte Desinfektion1 – Anforderungen an das Desinfektionsmittel › Wirkungsspektrum: mindestens bakterizid und levurozid › Abstimmung auf den Krankheitserreger Wiederbenutzung der Flächen nach Einhaltung der Einwirkzeit1 (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygi
Slide 53: Routine- und gezielte Desinfektion
Routine- und gezielte Desinfektion Behördlich angeordnete Maßnahme zur Desinfektion gemäß § 18 IfSG1 › Flächendesinfektion bei behördlich angeordneten Maßnahme zur Desinfektion › Gemäß §18 IfSG müssen Präparate aus der RKI-Liste verwendet werden › Einhaltung der vorgegebenen Dosierung und Einwirkzei
Slide 54: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel
Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Flüssigkonzentrate Tuchspendersysteme Gebrauchsfertige und Granulate Produkte
Slide 55: Vorteile gebrauchsfertiger Produkte
Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Vorteile gebrauchsfertiger Produkte › Vor- und Nachbereitung entfällt › Vermeidung von Dosierfehlern › Die gebrauchsfertige Flüssigkeit kann auch mit den X-Wipes Systemen kombiniert werden
Slide 56: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel
Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Produkteigenschaften Wirkstoffe › Aldehydfreier Flächen-Desinfektionsreiniger › Gute Reinigungsleistung und › Quartäre Ammoniumverbindungen Materialverträglichkeit (QAV) › Einsetzbar auch im Lebensmittelbereich › Amin Wirkungsspektrum › Bakterizid › Begrenzt
Slide 57: Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel
Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Wirkstoffe › Sauerstoffabspalter (Magnesium- monoperoxiphthalat) Wirkungsspektrum Produkteigenschaften › Bakterizid › Begrenzt viruzid › Levurozid › Begrenzt viruzid › Aktivsauerstoff-basiertes Flächen- PLUS (Noro-, Desinfektionsmittel › Fungizid Adeno- und
Slide 58: Ansetzen einer Gebrauchslösung
Anwendung der Flächen-Desinfektionsmittel Ansetzen einer Gebrauchslösung Herstellerhinweise Schutzausrüstung Kaltes Wasser (20 °C) im Desinfektionsmittel- beachten anlegen1 Ansatzbehältnis konzentrat vorsichtig vorlegen2 zugeben 1 2 3 4 (1) KRINKO (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigun
Slide 59: Besondere Hinweise für die Praxis
Besondere Hinweise für die Praxis Unterdosierung vermeiden › Desinfektionserfolg nicht gewährleistet1 › Schlechtere Reinigungsleistung › Verkeimungsgefahr bei zentralen Dosieranlagen1 Überdosierung vermeiden › Schlierenbildung › Geruchsprobleme › Erhöhter Verbrauch an Desinfektionsmittel (1) KRINKO
Slide 60: Besondere Hinweise für die Praxis
Besondere Hinweise für die Praxis Maßnahme bei sichtbarer Kontamination1 › Sichtbare Kontaminationen mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch vollständig abtragen › Tuch verwerfen › Fläche mit einem neuen mit Desinfektionsmittel getränkten Tuch desinfizieren › Wiederbenutzung der Flächen na
Slide 61: Besondere Hinweise für die Praxis
Besondere Hinweise für die Praxis Wischwasser › Während der Flächenreinigung besteht die Gefahr, dass das Wischwasser kontaminiert wird › Krankheitserreger können verteilt werden
Slide 62: Besondere Hinweise für die Praxis
Besondere Hinweise für die Praxis Umgang mit Wischutensilien1 › Kein Wiedereintauchen benutzter Tücher in die Reinigungs- bzw. Desinfektionslösung › Maschinelle Aufbereitung und Trocknung › Entfernung von Verunreinigungen und organischen Belastungen › Utensilien nach Gebrauch gründlich reinigen Kein
Slide 63: Vielen Dank. Haben Sie Fragen?
Vielen Dank. Haben Sie Fragen? Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren zuständigen Ansprechpartner von Hartmann oder an das Hartmann Science Center Tel: 040-54 00 6111 Science-center@hartmann.info HARTMANN SCIENCE CENTER Wissenschaftliches Kompetenzzentrum für Hygiene und Infektionsschutz
Slide 64: Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz
Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz Pflichttexte für Arzneimittel in Deutschland gemäß „Heilmittelwerbegesetz“ (HWG) für Fachkreise Sterillium: Wirkstoffe: Propan-2-ol, Propan-1-ol, Mecetroniumetilsulfat. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoffe: Propan-2-ol 45,0 g, Propan-1-ol 30,0
Slide 65: Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz
Pflichttexte gemäß Heilmittelwerbegesetz Pflichttexte für Arzneimittel in Deutschland gemäß „Heilmittelwerbegesetz“ (HWG) für Fachkreise Sterillium med: Wirkstoff: Ethanol. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoff: Ethanol 99 % 85,0 g, Sonstige Bestandteile: Butan-2-on, 1-Propanol (Ph. Eur